Anti-Corona-Gewinner-Portfolio: Der Hype ist vorbei [endlich!]

Als Börsen-Unwörter des Jahres 2020 kann man Corona-Gewinner oder Corona-Profiteure in den Ring werfen. In einer Pandemie mit 3 Millionen Toten von Gewinnern zu sprechen ist geschmacklos und zeigt mal wieder die Skrupellosigkeit der Börse. Wir werfen heute einen Blick auf die Corona-Gewinner, die mit zunehmenden Impfzahlen wieder kleinere Brötchen backen müssen und ihren aufgeblasenen Aktienkurs nicht mehr lange halten können. Aus allen Aktien, die während der Corona-Pandemie stark profitieren konnten erstellen wir ein Anti-Corona-Gewinner-Portfolio das wir mit hohen Hebel-Zertifikaten und Optionsscheinen shorten – also drauf setzen, dass die Kurse in den nächsten Tagen fallen.

Unser Anti-Corona-Gewinner-Portfolio am 4.5.2021

Das ist ein Experiment, für das ich 1000 Euro meines eigenen Geldes bereitstelle. Es ist keine Anlageempfehlung! Mach dir selbst Gedanken, bevor du dein Geld investierst.

Ich konzentriere mich hier auf die 5 aussichtsreichsten Aktien bzw. auf die fünf Aktien, denen ich am wenigsten zutraue. Wir suchen für jede Aktie ein Knock-Out-Zertifikat auf fallende Kurse (Bear-Zertifikat). Pro Zertifikat investiere ich also 200 Euro inklusive Gebühren.

Da wir natürlich davon ausgehen, dass diese Werte fallen werden, suchen wir uns dazu jeweils attraktive Hebel-Short-Zertifikate.

Kriterien für Short-Zertifikate

In erster Linie sollten die Hebel-Zertifikate einen möglichst großen Hebel haben.

Mit dem Hebel werden Kursbewegungen multipliziert werden. Fällt der Aktienkurs um 1%, profitieren wir z.B. mit einem Hebel von 10 entsprechend und machen 10% Gewinn. Würde der Kurs hingegen um 1% steigen, machen wir 10% Verlust. Das ist das Risiko, das man zugunsten hoher Gewinnchancen eingehen muss.

Der Hebel alleine ist aber nicht alles.

Der Abstand zum Knock-Out sollte so groß wie möglich sein.

Der Haken an Knock-Out-Zertifikaten ist, dass sie ab einem bestimmten Wert wertlos werden. Bei Bear-Zertifikaten auf fallende Kurse werden Zertifikate wertlos, wenn der Aktienkurs über einen bestimmten Wert steigt.

Dieser Wert ist als Knock Out festgelegt und liegt oberhalb des aktuellen Aktienkurses.

Der Abstand vom Knock Out zum aktuellen Kurs sollte mindestens 10% betragen.

Das ist meine eigene Regel, bei der ich mich wohlfühle. Andere gehen mehr Risiko zu Gunsten eines noch größeren Hebels oder wollen mehr Sicherheit mit größerem Abstand zum Knock Out.

Der Spread sollte möglichst niedrig sein.

Damit wird das Verhältnis zwischen Geldpreis (Handelswert an der Börse) und Briefpreis (Kaufwert) angegeben. Ein hoher Spread sorgt dafür, dass man schon sehr stark im Minus startet und erstmal einiges an Verlust aufholen müsste.

DIE ANTI-CORONA-GEWINNER-LISTE

  1. Delivery Hero – 123,60 Euro [HR779J Hebel 11,52 / Spread 1,80% / KO 137 €]
  2. Just Eat Takeaway.com – 84,13 Euro [MA4MC5 Hebel 5,5 / Spread 1,96% / KO 98,98€]
  3. Deliveroo – 3,05 Euro / 262 GBp [SD7H1H Hebel 3,83 / Spread 1,27% / KO 298 GBp]
  4. Shop Apotheke – 160,60 Euro [GH5L0T / Hebel 5,65 / Spread 0,70% / KO 174,59€]
  5. HelloFresh – 65,38 Euro [PF9NBQ / Hebel 10,06 / Spread 4,62% / KO 71,09 € ]

Weitere Kandidaten, die ich (noch) nicht in die Anti-Corona-Gewinner-Portfolio aufnehme sind:

  1. Westwing – 43 Euro
  2. Netflix – 412,60 Euro / 503,18 $ [GH5CTR Hebel 27,18 / Spread 1,30% / KO 520,75 $]
  3. Home24 – 17,84 Euro [TT6V6C / Hebel 3,54 / Spread 7,84% / KO 22 Euro] – Kein attraktives Zertifikat!

Der Anfang vom Corona-Gewinner-Hype-Ende

Richtig gelesen! Der Anfang vom Ende. Endlich endet der Hype um sogenannte „Corona-Gewinner“, „Corona-Profiteure“ oder „Stay-at-Home-Aktien“. Alle, die in der Not der einen den richtig großen Reibach machen. Dabei unterscheiden wir aber stark von Aktien, die NUR wegen Corona erfolgreich sind oder wegen Corona NOCH ERFOLGREICHER sind. Zweiteres sind Aktien von Amazon oder Apple, die auch sonst für sich schon lange genug bewiesen haben, dass es Top-Unternehmen sind.

Unsere Kriterien für unser Anto-Corona-Gewinner-Portfolio sind, dass die Aktien seit März 2020 extrem stark gestiegen sind und der Umsatz sich in Corona-Zeiten mindestens verdoppelt hat, im vergleich zum Vorjahr.

Außerdem betrachten wir die Korrelation der Aktienkurse mit den Corona-Inzidenzwerten.

Wichtige Zeitpunkte hier:

  • 18.12.2020
  • 24.12.2020
  • 31.12.2020
  • 08.01.2021
  • 15.04.2021
  • 22.04.2021

Was haben diese Daten gemeinsam? Es sind Höchststande der Inzidenzien in Deutschland. Für alle, die Corona immer noch für eine Grippe oder weniger halten:

Je höher die Inzidenz-Werte, desto mehr Menschen sterben.

Das kann man sehr schön an den beiden Statistiken der Neuinfektionen (oben) und Todeszahlen in Deutschland (unten) sehen:

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Ebenfalls schön zu sehen ist, dass die Infektionszahlen im April wieder auf dem Niveau von Weihnachten waren, die Todeszahlen aber nicht mal bei der Hälfte. Die Impfungen zeigen also Wirkung! Und damit wächst die Hoffnung auf:

  • ein Ende der Pandemie
  • richtiges Essen aus Restaurants
  • weniger Online-Zeit
  • mehr Tourismus / Eimer-Saufen

ZUKUNFT OHNE CORONA: ESSENSLIEFERANTEN SIND GELIEFERT!

Allen voran bekommen die Essenslieferdienste Delivery Hero und HelloFresh Probleme. Millionen haben diese Services während der Corona Pandemie kennen und lieben gelernt. Aber glaubst du, dass in normalen Zeiten wirklich noch soviele Leute Bock drauf haben überteuertes, mittelgutes Essen liefern zu lassen, wenn er die Wahl zwischen seinem Lieblings-Italiener und dem Schicki-Micki-Asiaten hat?

Jetzt wird’s gruselig!

Dazu vergleichen wir mal die Aktienkurse von Delivery Hero (oben) und HelloFresh (unten) mit den Inzidenzwerten von Deutschland

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Quelle: Corona Monitor

Da muss man kein Doktor der Statistik sein, wie mein Freund Andi, um dabei eine Korrelation zu sehen.

Merke: Je höher die Inzidenz, desto höher der Aktienkurs von Lieferdiensten. Sinkt die Zahl der Corona-Neuinfektionen, bestellt keiner mehr labbriges Essen aus Kartons.

Radek Vegas

Der Corona-Monitor zeigt dabei schon ein paar Tage vorher an, wie sich der Aktienkurs der Essenslieferanten entwickeln wird. Zum Höchststand der Neuinfektionen im Januar 2021 haben auch die Aktien unserer beiden Freunde Delivery Hero und kurz darauf Hello Fresh Höchststände erreicht.

Als die Inzidenz-Werte zurück gingen, stürzten auch die Aktienkurse der Essenslieferanten bis Ende Februar ab ehe die dritte Welle durchs Land schwappte und mit ihr wieder die Lust auf Essenslieferungen bzw. in Aktien von Lieferdiensten zu investieren, als sei das der Mega-Trend der Zukunft.

Stand 4. Mai 2021 haben die beiden Essensliefer-Aktien Delivery Hero und Hello Fresh gerade einen sehr schwachen Start in den Mai hingelegt, der wohl auch nicht besser werden wird, wenn man davon ausgeht, dass die Corona-Werte weiter sinken.

JUST EAT TAKEAWAY.COM

Just Eat Takeaway.com ist das niederländische Pendant zum Delivery Hero und ist Deutschlandweit für Essenslieferungen zuständig. Auch die Aktie von Just Eat Takeaway.com zeigt einen ähnlichen Verlauf wie DHER, HFG und die Corona-Kurve.

Der Aktienkurs von rund 84 Euro am 4. Mai 2021 bedeutet einen momentanen Marktwert von insgesamt mehr als 12 Milliarden Euro.

Der Umsatz von Takeaway.com lag 2020 bei rund 2 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor 2019 waren es gerade mal 415 Millionen.

Der Haken an der Sache: Takeaway ist NICHT PROFITABEL und machte 2020 sogar mehr Verlust (-110 Millionen) als vor Corona (-70 Millionen). Beides nicht besonders cool.

Dennoch halten die Analysten der Aktie von Just Eat Takeaway (noch) die Treue. Das geringste Kursziel hat gerade JP Morgan nach unten korrigiert. Alle anderen sehen noch wesentlich mehr Potential in der Aktie.

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Quelle: Finanznachrichten.de

Deliveroo – Deliver-Buuuh!

Realistischer waren da die Anleger von Anfang an beim Börsengang von Deliveroo.

Der Börsengang im März 2021 geriet zum Desaster. Der Ausgabepreis war zu hoch angesetzt und fiel direkt zu Beginn ziemlich stark.

Selbst mit dem Ausgabepreis am unteren Ende der Preisspanne habe Deliveroo zu viel verlangt für eine Verluste schreibende Lieferplattform.

Analyst Neil Wilson von Markets.com

Und das ist genau der Punkt bei Lieferdiensten! Wenn sie es schon in der Corona-Pandemie nicht schaffen Gewinn zu erzielen, wann dann? Blase, Nadel, Peng.

Der Marktwert von Deliveroo beträgt am 4. Mai 2021 ganze 5,2 Milliarden Pfund.

Der Umsatz stieg 2020 auf 1,2 Milliarden Pfund.

2019 lag der Umsatz von Deliveroo bei 771 Millionen Pfund.

Allerdings machte Deliveroo 2020 auch rund 220 Millionen Pfund VERLUST.

Immerhin etwas weniger als 2019.

Aber willst du in ein Unternehmen investieren, das

a) Verlust macht

b) nur wegen einer weltweiten Seuche mehr Umsatz macht?

Das ist keine Kaufempfehlung, falls du das dachtest 😀

SOMMER-PLAN VON JEDEM: NETFLIX-ABO KÜNDIGEN UND VOR DIE TÜR GEHEN!

Der Marktwert von Netflix beträgt stolze 185 Milliarden US-Dollar.

Dabei konnte Netflix den Umsatz von 2019 auf 2020 lediglich von 20 auf 25 Milliarden steigern.

Der Börsenkurs der Netflix Aktie hingegen

Das bedeutet das KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) stieg von 7,0 auf 9,8.

KUV im Vergleich

  • Netflix 9,8
  • Amazon 4,24
  • Apple 7,11
  • Google (Alphabet) 6,48
  • Disney 3,43

Nur zum Vergleich. Das KUV alleine ist nicht sehr aussagekräftig, zeigt aber ganz gut, dass der Kurs der Netflix-Aktie sehr hoch im Vergleich zum Umsatz ist.

Netflix war für viele das einzige Highlight im Lockdown. Wenn wieder Kinos öffnen oder andere Freizeit-Aktivitäten mit anderen Menschen möglich sind, wird man nach zwei, drei Monaten feststellen, dass es doch albern ist für ein Netflix-Abo 10 Euro im Monat zu zahlen, obwohl man gar nicht die Zeit hat die neue Staffel „How to get away with Murder“ anzuschauen.

Ich habe meiner Frau befohlen das Netflix-Abo zu kündigen, weil wir ja noch nicht mal Amazon Prime Video komplett durchgeschaut haben und sogar die ARD Mediathek wirklich gute Filme, Serien und Dokus bereithält.

Die gesparten 10 Euro investiere ich in ein Hebel-Short-Zertifikat auf Netflix – allerdings nicht sofort! Denn schauen wir uns den Kursverlauf der Netflix Aktie an, wird klar, dass es scheinbar eine feste Untergrenze gibt, an deren Rand sich die Aktie gerade befindet (04.05.2021). Wird dieser Widerstand durchbrochen, sehe ich den Abwärtstrend eingeläutet.

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ZOOM MICH AM ARSCH!

Zahlen first! Zoom machte 2020 einen Umsatz von 2,65 Milliarden US-Dollar.

Die Marktkapitalisierung, also der Börsenwert, von Zoom Video Communications beträgt stand Mai 2021 fast 80 Milliarden US-Dollar.

Im Jahr 2019 (also vor der Pandemie) lag der Zoom-Gewinn bei gerade mal schlappen 620 Millionen US-Dollar.

Das bedeutet eine Gewinnsteigerung von 360% in einem Jahr.

Der Aktienkurs der Zoom-Aktie legte sogar rund 470% zu und stieg von rund 100 Euro Vor-Corona auf maximal 477 Euro im Oktober 2020. Eine satte Steigerung, die wohl ohne Corona locker 10-20 Jahre gedauert hätte – wenn überhaupt.

DAS ist für mich die klassische Definition einer Corona-Gewinner-Aktie!

Was hätten wir ohne Zoom in der Pandemie gemacht?!! Geskypt, Gefacetimed, Gewhatsapp-Videofoniert, gemicrosoftteamt, gegooglemeet oder was weiß der Geier.

Ich habe auch Zoom installiert, nur um dann immer zu sagen: Ich nutze lieber Skype.

Klar, erleichtert Zoom lange Kommunikationswege, aber auch hier gibt es andere Anbieter wie Skype.

Ich kommuniziere mit meinem Kumpel Eduardo auf Bali (Indonesien) jede Woche über Skype. Das ginge wahrscheinlich auch über Zoom. Aber wer will das denn wirklich?

ch kann auf Zoom im Alltag liebend gerne wieder verzichten, da diese wenig produktiven Video-Konferenzen zu 50% aus der Frage „Kannst du mich hören?“ bestehen. Ich habe vor 5 Jahren aufgehört zu telefonieren. Ich sehe keinen Grund jetzt von bewährten E-Mails abzuweichen – außer man macht halt ein Saufspiel mit Leuten, die weiter weg wohnen. Aber das ist jetzt nicht das Klientel, das viel Geld für Zoom ausgibt.

Investorin Cathi Woods von ARK Invest sieht Zoom hingegen als Revolution im Bereich Telekommunikation. Zoom spielt eine große Rolle in zwei ETFs von ARK. Man sollte daher auch beobachten, ob Woods ihre Meinung vielleicht nicht in naher Zukunft ändert – oder Recht behält.

MÖBEL KOMMEN DOCH AUS SCHWEDEN, ODER?

Zwei weitere Interessanten Corona-Gewinner warf schon im März Finanzen100 in den Raum: Online-Möbel-Lieferdienste!

Geniale Idee, wenn Ikea zu hat, aber sonst?

Werfen wir einen Blick auf die erfolgreichste deutsche Aktie 2020: Westwing!

WESTWING: schon mal gehört? Irgendwas mit Möbeln

Ich muss demnächst ein Haus einrichten. Dabei werde ich mir ein paar Möbel bei den umliegenden Möbelhäusern XXLutz, Mömax und Ikea anschauen. Im Internet Möbel bestellt habe ich natürlich auch schon, z.B. einen Schrank mit Aufbauservice bei Otto (sehr gut!) und eine Couch bei Bauer (nicht so gut, also zurück geschickt, was problemlos ging).

Kann man also schon machen, ist aber nicht der klassische Weg Möbel zu kaufen. Vor allem, wenn es hochpreisiger und langfristiger gedacht ist. Dann geht man wohl eher in ein Möbelhaus.

Die Westwing Aktie dümpelte vor Corona bei 4 Euro rum und entpuppte sich 2020 zu waschechten Tenbagger!

Der Höchststand von 49 Euro war erst vor kurzem im April erreicht. Anders als bei den Essenslieferdiensten ist Westwing noch nicht komplett eingebrochen.

Hier hilft Westwing wahrscheinlich auch, der Quartalsbericht am 8. Mai.

Im vierten Quartal 2020 vermeldete Westwing einen Rekordumsatz, was das Jahr 2020 mit 433 Millionen Euro Umsatz abschloss. Das waren 62% mehr Umsatz als 2019.

Der Gewinn betrug 50 Millionen Euro. Ein gutes Ergebnis, das ausgebaut werden könnte. Allerdings nicht beliebig skalierbar und nach Corona ganz anders zu bewerten. Dazu sollte man aber noch die Zahlen zum ersten Quartal 2021 abwarten… und vielleicht auch noch zum 2. Quartal.

Ich setze Westwing daher (noch) nicht auf meine Anti Corona-Gewinner-Portfolio-Liste.

Home24 – Die fetten Jahre sind vorbei

Anders sieht es da bei Home24 aus. Der Umsatz-Zuwachs war mit +32% im Vergleich zu Westwing zwischen 2019 (371 Mio) und 2020 (491 Mio) nicht so massiv.

Home24 war aber selbst im Corona-Jahr nicht profitabel und machte 10 Millionen Verlust. Immerhin weniger als 2019. Da stand ein Verlust von fast 64 Millionen zu Buche.

Also ab auf die Liste mit dir, Home24!

Der Aktienkurs der Home24-Aktie ist Anfang Mai leider schon stark eingebrochen. Der Höchststand war im Februar 2021 bei 26,71 Euro. Im Mai liegt der Preis für eine Home24-Aktie nur noch bei rund 18 Euro.

Medikamente per Post oder doch lieber zum Apotheker?

Lieferungen sind praktisch. Keine Frage! Auch die Lieferung von Medikamenten per Post kann durchaus eine Option sein. Wenn man aber sofort Medikamente will, geht man doch lieber zu Apotheke.

Ich kann nur für mich sprechen, aber ich war das letzte Mal vor ein paar Monaten in einer echten Apotheke. In einer Online Apotheke habe ich noch nie bestellt. Ich denke immer, da bekomme ich nur giftige Fake-Tabletten aus Indien.

Der Hype um die Shop Apotheke könnte also zu einem ähnlichen Ende führen wie bei Essenslieferdiensten.

Der Höchsstand der ShopApotheke war im Februar 2021 bei mehr als 240 Euro. Seitdem ging es steil bergab auf nur noch 160 Euro. Das ist aber noch immer sehr hoch bewertet.