Knock-Out-Zertifikate kaufen 2021 Kosten & Beispiele

Mit wenig Geld hohe Gewinne erzielen ist das Ziel, wenn wir Knock-Out-Zertifikate kaufen. In diesem Beispiel siehst du auch, welche Kosten und Risiken dabei entstehen können.

Was sind Knock-Out-Zertifikate?

Knock-Out-Zertifikate sind Wertpapiere, mit denen man um ein Vielfaches von steigenden oder fallenden Börsenkursen profitieren kann. Das Risiko dabei ist der namensgebend Knock-Out, der dafür sorgen kann, dass das Zertifikat wertlos wird und man die komplette Investition verliert. Wir erklären das hier an einem konkreten Beispiel!

Knock-Out-Zertifikate Beispiel

Es gibt Knock-Out-Zertifikate für Aktien, Indizes wie den DAX und Rohstoffe wie Gold.

Knock-Out-Zertifikate unterscheiden sich außerdem in den zwei Kategorien Bull (steigende Börsenkurse) und Bear (fallende Börsenkurse).

RisiKO: Knock Out beim Basispreis – das Zertifikat wird wertlos

Zufall, dass im Wort Risiko auch das Wort KO enthalten ist? Denn das Risiko bei K.O.-Zertifikaten ist der Total Verlust. Dazu besitzt jedes Zertifikat einen Basispreis. Wird dieser Basispreis unterschritten, wird das Zertifikat wertlos und man verliert seine komplette Investition.

Umgekehrt läuft es bei Bear-Zertifikaten auf fallende Kurse. Hier tritt der Total Verlust ein, wenn der Basispreis überschritten wird.

Um das Risiko für einen Total Verlust so gering wie möglich zu halten, sollte der Knock-Out-Preis so weit wie möglich vom aktuellen Basispreis entfernt sein.

Je höher der Abstand zum Knock-Out-Basispreis, desto weniger Risiko des Total Verlustes.

Hebel multipliziert Gewinne und Verluste

Das Besondere an Knock Out Zertifikaten ist der Hebel. Jedes Zertifkat hat einen genau festgelegten Hebel. Dieser gibt an, zu welchem Faktor das Zertifikat an der Veränderung des Börsenkurses an Wert gewinnt oder verliert.

BESTE ONLINE-BROKER FÜR KNOCK-OUT-ZERTIFIKATE

Smartbroker ist mein persönlicher Favorit! Kostenlos Knock-Out-Zertifikate handeln!

Smartbroker Online-Broker

OnVista hat eine riesengroße Auswahl und viele Infos zu allen Aktien.

OnVista Broker

Allerdings sind die Gebühren für Knock-Out-Zertifikate über die OnVista-Bank teilweise wesentlich höher als über Smartbroker.

Zudem ist die OnVista-Webseite sehr unübersichtlich.

Die gute OnVista-App kann man aber auch in Kombination mit Smartbroker nutzen.

ALLES, WAS DU ÜBER KNOCK-OUT-ZERTIFIKATE WISSEN MUSST!

Knock-Out-Zertifikate bieten große Chancen, aber auch große Risiken. Dabei ist das Risiko, dass das Knock-Out-Zertifikat wertlos wird gar nicht mal das Schlimmste! Denn die meisten Knock-Out-Zertifikate haben so hohe Gebühren, dass es sich auch nicht lohnt, wenn sich der Kurs in die richtige Richtung entwickeln würde.

Folgende Punkte musst du beim Kauf von Knock-Out-Zertifikaten beachten!

1. Spread: Achtung bei diesen versteckten Zusatzkosten

Der Spread ist der prozentuale Unterschied zwischen Geldpreis (Verkaufspreis) und Briefpreis (Kaufpreis). Idealerweise ist der Spread 0%, dann ist der aktuelle Kurs genauso hoch wie der Preis, den wir für das Zertifikat zahlen müssen. Allerdings ist das leider nie der Fall.

Je niedriger der Spread, desto besser.

Bei Knock-Out-Zertifikaten auf die Coca-Cola-Aktie ist der niedrigste Spread bei 1,16%. Wir zahlen also 1,16% mehr, als das Zertifikat gerade wert ist.

Bei 1000 Euro entspricht das 11,60 Euro, die wir mindestens beim Kauf des Zertifikates verlieren. Das ist allerdings in diesem Beispiel der Bestfall! Die meisten Zertifikate haben einen wesentlich höheren Spread von 2% oder auch wesentlich mehr.

2. Geld / Brief: Aktueller Kurs vs Kaufpreis

Der Geld-Preis ist der aktuelle Börsenkurs.

Der Brief-Preis ist der Preis, für den wir das Zertifikat kaufen können. Hier schlagen die Handelsplätze einen Aufschlag (Marge) drauf, die man in prozentualer Form beim Spread [1] ablesen kann.

Diese Differenz zwischen Geld- und Brief-Kurs wirkt sich nachteilig auf unsere Performance (Gewinn / Verlust) aus.

3. Knock-Out: Ab diesem Kurs wird das Zertifikat wertlos

Der Knock-Out-Kurs gibt an, bei welchem Börsenkurs des Basiswertes unser Zertifikat wertlos werden würde. Der Knock-Out ist die Absicherung der Banken für das Angebot der Hebelwirkung im Gewinnfall.

Je niedriger der Knock-Out-Kurs, desto besser.

Beispiel: Ein Short-Knock-Out-Zertifikat auf den fallenden Kurs der Coca-Cola-Aktie mit einem Knock-Out bei 50 Euro wird wertlos, wenn der Kurs der Coca-Cola-Aktie über 50 Euro steigt.

4. Abstand zum K.O.

Der Abstand zum K.O. ist der prozentuale Unterschied zwischen aktuellem Aktienkurs und dem festgelegten Knock-Out, ab dem das Zertifikat wertlos werden würde.

Je höher der Abstand zum K.O. desto besser.

Damit wir nicht bei geringen Kursschwankungen den Total Verlust riskieren, sollte der Abstand zum K.O. möglichst groß sein. Der Abstand vom Knock-Out hängt davon ab, wie hoch der Hebel ist.

Je höher der Hebel, desto kleiner der Abstand zum Knock-Out.

5. Basispreis

Der Basispreis ist entspricht in der Regel dem Knock-Out-Preis zu dem das Zertifikat wertlos wird.

6. Hebel

Der Hebel ist der Faktor, mit dem der prozentuale Kurs-Gewinn bzw. Kurs-Verlust multipliziert wird.

Je höher der Hebel, desto größer Gewinn & Verlust.

Als Anfänger sollte man sich erstmal mit niedrigen Hebel von 2 bis 4 versuchen. Bereits Hebel ab 5 stellen erhebliche Verlust-Risiken dar, wenn sich der Basiswert nicht in die gewünschte Richtung entwickelt.

Die Strategie bei Radeks Knock-Out-Challenge zielt mit Hebel 10 auf einen Kursgewinn / Kursverlust von 10% ab, was aufgrund von Nachrichten, Analysten-Schätzungen und Kursverläufen relativ gut vorherzusagen ist. Eine Kursbewegung von 10% mit Hebel 10 ergibt einen Gewinn von 100% (Total Return).

7. Fälligkeit

Die Fälligkeit des Knock-Out-Zertifikates zeigt an, wann spätestens abgerechnet wird. Die meisten Zertifikate laufen „endlos“, so dass man jederzeit entscheiden kann, wann man das Zertifikat wieder verkaufen will.

Bei Zertifikaten mit einer festgelegten Fälligkeit, läuft das Zertifikat am festgelegten Datum aus. Wenn bei einem Zertifikate die Fälligkeit z.B. mit 21. Oktober 2021 angegeben ist, würde es also spätestens zu diesem Zeitpunkt abgerechnet werden. Im Gewinnfall, bekommt man den Gewinn ausbezahlt. Im Verlustfall nur noch einen Rest seiner Investition.

Man kann ein Zertifikat aber auch vor Ablauf der Fälligkeit verkaufen.

8. Haltekosten pro Jahr

Zertifikate kosten einen Bruchteil von richtigen Aktien und dennoch profitiert man mit dem Hebel um ein Vielfaches von Kursbewegungen. Um diesen „Trick“ zu bewerkstelligen müssen die Anbieter von Knock-Out-Zertifikaten ihre Risiken absichern, falls ein Zertifikat dem Käufer hohe Gewinne bringt. Das tun sie mit Haltekosten, die pro Jahr berechnet werden.

Allerdings beträgt der Anlagehorrizont bei einem Knock-Out-Zertifikate idealerweise nur einen Tag oder maximal eine Woche. Verkauft man das Zertifikat nach wenigen Tagen, werden natürlich nicht die kompletten Haltekosten für das Jahr fällig.

Die Haltekosten werden pro Tag abgerechnet. Betragen die Gebühren also 149 Euro im Jahr, werden 0,41 Euro pro Tag fällig. Verkauft man das Zertifikat z.B. nach 10 Tagen, wären 4,10 Euro an Halte-Gebühren fällig.

Zertifikate mit einer Fälligkeit unter einem Jahr sind daher wesentlich günstiger.

Deswegen sollte man unbedingt immer die Kosten von Zertifikaten vergleichen!

9. Börsenplatz

Knock-Out-Zertifikate kann man an verschiedenen Börsenplätzen wie z.B. in Frankfurt oder Stuttgart sowie auf Online-Handelsplattformen wie Gettex oder Tradegate handeln. Es kann sein, dass die einzelnen Handelsplätze unterschiedliche Kurse für den Kauf von Knock-Out-Zertifikaten anbieten, so dass man durch einen Vergleich sparen kann.

Viele Broker arbeiten exklusiv mit speziellen Börsenplätzen zusammen. So kann man bei Smartbroker kostenlos Knock-Out-Zertifikate bei der Online-Plattform gettex handeln, während bei anderen Anbietern und Börsenplätzen bei jeder Transaktion das Börsenplatz-Entgelt zwischen 2 bis 5 Euro fällig wird.

10. Emittent – der Herausgeber des Zertifikates

Der Herausgeber des Zertifikates wird Emittent genannt. Es gibt verschiedene Anbieter, die mit unterschiedlichen Brokern zusammenarbeiten. Zu den bekanntesten Emittenten von Knock-Out-Zertifikaten zählen große Banken wei UBS, Societe Generale, JP Morgan, HSBC, Morgan Stanley, BNP Paribas und Goldman Sachs. Sie alle haben unterschiedliche Gebühren für Zertifikate, so dass man hier genau aufpassen sollte, welcher Anbieter das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Bei Smartbroker kann man bei dessen vier Partnern Morgan Stanley, UBS, HSBC und Vontobel kostenlos Knock-Out-Zertifikate kaufen und verkaufen!

Smartbroker - kostenlos Derivate handeln Gettex

KOSTEN VON KNOCK-OUT-ZERTIFIKATEN VERGLEICHEN

Die Gesamtkosten eines Knock-Out-Zertifikats hängen von verschiedenen Faktoren ab:

  • Emittent: Herausgebendes Institut (z.B. Goldman Sachs, UBS, Morgan Stanley)
  • Höhe des Hebels: Multiplikator der prozentualen Kursbewegung
  • Fälligkeit: terminiertes Ende der Laufzeit oder endloses Open-End-Zertifikat
  • Ordergebühren des Online-Brokers
  • Gesamtpreis: Prozentuale Gebühr pro Zertifikat
  • Produktkosten: je nach Anbieter und Eigenschaften des Zertifikats
  • Haltekosten: pro Jahr angegeben – pro Tag der Haltedauer bei Verkauf abgerechnet.

Endlos-Zertifikate haben unter Umständen relativ hohe Haltekosten pro Jahr.

Hält man ein Knock-Out-Zertifikate aber mehrere Wochen oder sogar Monate, wird es sehr teuer und die Rendite wird aufgefressen.

Die Gebühren für Knock-Out-Zertifikate setzen sich aus folgenden Punkten zusammen, wie das Beispiel dieses Zertifikats von Goldman Sachs zeigt, das ich über die OnVista Bank beim Handelsplatz Tradegate kaufen habe lassen.

Knock-Out-Zertifikate kaufen 2021 Kosten & Beispiele - Trendbetter.de - Aktien & Börse
  • Orderprovision OnVista Bank: 5 Euro
  • Handelsplatzgebühr Tradegate: 2 Euro
  • Produktkosten Goldman Sachs: 38 Euro

Also insgesamt 45 Euro.

Beim Verkauf werden weitere 5 Euro für Orderprovision und 2 Euro für Handelsplatzgebühr fällig. 3 Euro Produktkosten werden gutgeschrieben, so dass es noch 4 Euro an Gebühren sind.

Wir sind also bei 49 Euro an Gebühren für Kauf und Verkauf.

Hinzu kommen die Produktkosten während der Haltedauer mit 149,12 Euro pro Jahr, was 0,41 Euro pro Tag entspricht.

Wenn wir das Zertifikat also 10 Tage halten kommen also weitere 4 Euro an Produktkosten hinzu.

In der Summe sind wir hier dann bei Kosten von 53 Euro.

Bei einer Investition von 200 Euro wären das 26,5% Verlust, den man nur sehr schwer aufholen kann.

Die Kosten für ein Knock-Out-Zertifikat werden bei den meisten Anbietern prozentual zur Investitionssumme berechnet. Wenn ich also statt 200 Euro das doppelte mit 400 Euro investiere, wären die Gebühren auch doppelt so hoch.

Smartbroker: Kostenlos Knock-Out-Zertifikate handeln!

Zum Vergleich: Wenn ich Zertifikate mit Smartbroker kaufe, spare ich schon mal jeweils 5 Euro Orderprovision, also 10 Euro.

Auch die Handelsplatzgebühr von 2 Euro je Trade fällt bei Smartbroker über den Partner Gettex weg. Weitere 4 Euro gespart!

Die Produktkosten, die den Großteil der Kosten für Zertifikate ausmachen, werden von den Emittenten erhoben. In diesem Fall war das Goldman Sachs.

Im Gegensatz zu Onvista fallen beim Smartbroker für Zertifikate der vier großen Partner Morgan Stanley, UBS, HSBC und Vontobel KEINE Produktkosten an! Es kann sein, dass diese Anbieter nicht unbedingt genau das beste Zertifikat anbieten, das man aufgrund des Spreads, dem Abstand zum Basiswert und des Hebels haben will, aber die Chancen stehen gut, dass man mit der Auswahl von Smartbroker ein ebenbürtiges Zertifikat findet.

Smartbroker Depot kostenlos

KNOCK-OUT-ZERTIFIKAT KAUFEN

Der Nachteil von Knock-Out-Zertifikaten sind die intransparenten Kosten.

Der Nachteil bei den meisten Brokern ist, dass man die genauen Kosten und Gebühren für Knock-Out-Zertifikate erst erfährt, nachdem man alle Angaben zum Kauf wie Stückanzahl und Börsenauswahl getätigt hat.

Diese Kosteninformation ist bei Comdirect mit einem unauffälligen Link versteckt

Bei Trade Republic ist das etwas besser gelöst. Hier ist der Link zumindest blau hervorgehoben.

Bei der OnVista-App so platziert, dass man mit dicken Daumen aus versehen direkt „kostenpflichtig handeln“ anklicken könnte, da der Button dafür direkt darüber platziert ist.

Knock-Out-Zertifikate mit der OnVista-App finden

In diesem Video zeige ich dir in nur 60 Sekunden, wie du mit der OnVista-App sehr einfach Knock-Out-Zertifikate finden kannst!

Knock-Out-Zertifikate Trade Republic

Du kannst für das Kaufen deiner Knock-Out-Zertifikate Trade Repubulic als App auf dem Smartphone verwenden.

Die Kosten bei Trade Republic für den Kauf eines Knock-Out-Zertifikat betragen nur 1 Euro!

Die Depot-Eröffnung bei Trade Republic ist kinderleicht und dauert nur wenige Minuten.

Knock-Out-Zertifikate kaufen 2021 Kosten & Beispiele - Trendbetter.de - Aktien & Börse

In diesem Artikel bekommst du weitere Informationen zur Trade Republic App:

Große Auswahl an Hebelprodukten bei OnVista

Wenn du auch so einfach Knock-Out-Zertifikate finden und kaufen willst, kannst du das hier kostenlos ein Depot bei der OnVista-Bank eröffnen:

OnVista Broker

Meine Erfahrungen mit Knock-Out-Zertifikaten

Radeks Erfahrungen mit Knock-Out-Zertifikaten

In Radeks Knock-Out-Challenge zeige ich dir offen und ehrlich meine Erfahrungen und Fehler mit Knock-Out-Zertifikaten bis ich damit in zwei Monaten mehr als 1300 Euro Gewinn gemacht habe!

ZUM ARTIKEL: MEINE ERFAHRUNG MIT KNOCK-OUT-ZERTIFIKATEN

Knock-Out-Zertifikate bei Comdirect finden

Wir nutzen den Zertifikate-Finder bei Comdirect.

Knock-Out-Zertifikate kaufen 2021 Kosten & Beispiele - Trendbetter.de - Aktien & Börse
  1. Wir wählen als Zertifikate-Typ „Hebel (Knock-Out)
  2. Bei Vorauswahl entscheiden wir uns zwischen Bull (steigende Kurse) und Bear (fallende Kurse)
  3. Bei Basiswert geben wir die Aktie oder den Index ein, auf den wir setzen wollen.
  4. Bei Abstand zum Knock-Out wähle ich mindesten 15% um einen Total Verlust zu minimieren
  5. Bei Hebel kann man angeben, wie viel Risiko man gehen will. Ich wähle hier mindestens 5.

Nach diesen Kriterien gibt es 24 Knock-Out-Zertifikate zur Auswahl. Diese Kriterien stehen in Zusammenhang mit einander. Dabei gibt es folgendes zu beachten um die bestmögliche Mischung aus Chancen und Risiko zu erhalten:

Knock-Out-Zertifikate kaufen 2021 Kosten & Beispiele - Trendbetter.de - Aktien & Börse

Beispiel: JJ8TRL von JP Morgan mit Fälligkeit am 21.05.2021

Die wichtigsten Kriterien beim Zertifikat JJ8TRL von JP Morgan, von denen mich vor allem der Abstand zum Knock-Out (wegen dem Risiko) und der Spread (wegen den Zusatzkosten) interessieren:

  • Aktueller Kurs Basiswert (Coca-Cola): 53,68 US-Dollar
  • Fälligkeit: 21.05.2021 (Stand: 19.04.2021 – also in fast genau einem Monat)
  • Knock-Out: 45 US-Dollar
  • Abstand zum Knock-Out: 16,17 %
  • Hebel: 5,95
  • Spread: 1,35% (günstig im Vergleich zu den meisten anderen Zertifikaten)
  • Geld-Preis (was es an der Börse wert ist): 0,73 Euro
  • Brief-Preis (was ich zahle): 0,74 Euro

Die Fälligkeit ist hier in einem Monat, was im Vergleich zu endlos-Zertifikaten eine limitierte Gewinn-Chance bedeutet. Allerdings hält man solche Zertifikate auch nicht all zu lange, da man von kurzfristigen Kursbewegungen stark profitieren will.

Folgende Kosten würden auf mich zukommen, wenn wir das Knock-Out-Zertifikat kaufen:

  • Orderprovision bei Comdirect 9,90 €
  • Börsenplatzabhängiges Entgelt (Stuttgart) 2,50 €
  • Produktkosten [bei JP Morgan] 25.25 €

Macht insgesamt 37,65 Euro an Kosten für den Kauf, von denen Comdirect allerdings nur 12,40 Euro in Rechnung stellt.

Auch beim Verkauf werden nochmal 12,40 Euro fällig, wie bei fast allen Comdirect-Produkten.

Dieses Zertifikat hat also relativ geringe Kosten bei einem guten Chancen-Risiken-Verhältnis. Einziger Negativ-Punkt ist das baldige Ende am 21.05.2021, was bei einem guten Lauf der Coca-Cola-Aktie über das gesamt Jahr 2021 zu einem verfrühten Verkauf führen würde und man damit Potential verschenkt.

Knock-Out-Zertifikate kaufen 2021 Kosten & Beispiele - Trendbetter.de - Aktien & Börse

UPDATE: Wenn wir das Knock-Out-Zertifikat für 0,74 Euro am 19.04.2021 gekauft hätten, würden wir am 14. Mai 2021 beim Stand von 0,84 Euro rund 10% Gewinn gemacht haben, während sich die Coca Cola Aktie nur ganz wenig positiv entwickelt hat. Es hätte natürlich auch anders laufen können, da Knock-Out-Zertifikate auch Verluste vervielfachen und beim Überschreiten oder Unterschreiten der Knock-Out-Schwelle komplett wertlos werden.