Knock-Out-Zertifikate bei Trade Republic kaufen [Anleitung]

Du kannst mit Hebel-Knock-Out-Zertifikaten deine Aktien-Gewinne um ein Vielfaches steigern. Ich zeige dir in dieser Anleitung mit Videos, wie du Knock-Out-Zertifikate bei Trade Republic über die Smartphone-App kaufen kannst!

Knock-Out-Zertifikate bei Trade Republic finden

Knock-Out-Zertifikate bei Trade Republic kaufen [Anleitung] - Trendbetter.de

Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, wie du Knock-Out-Zertifikate in der Trade-Republic-App finden kannst!

In diesem kurzen Video zeige ich dir in weniger als 60 Sekunden, wie du ein Knock-Out-Zertifikate für eine DAX-Aktie wie Volkswagen bei Trade Republic finden kannst!

Jetzt diese Aktie als CFD mit Hebel kaufen oder shorten!


Knock-Out-Zertifikate finden einfach erklärt

  1. Wähle eine Aktie (US-Aktien haben keine KO-Zertifikate)
  2. Gehe auf die drei Punkte rechts oben
  3. Wähle “Derivate anzeigen”
  4. Wähle “Knock Out Zertifikate” wenn vorhanden

Jetzt weißt du, wie du Knock-Out-Zertifikate mit der Trade Republic App finden kannst.

Im nächsten Schritt zeige ich dir, worauf du achten musst, wenn du Knock-Out-Zertifikate kaufen willst.

Knock-Out-Zertifikate vergleichen: Darauf musst du achten!

Bei Trade Republic gibt es nicht zu jeder Aktie Knock-Out-Zertifikate.

Zu den größten Dax-Aktien gibt es aber zahlreiche verschiedenen Knock-Out-Zertifikate.

Hier den Überblick zu behalten ist nicht leicht.

Ich helfe dir dabei und zeige dir in diesem Video, worauf du achten musst, wenn du bei Trade Republic ein Knock-Out-Zertifikate kaufen willst.

Die wichtigsten Dinge bei Knock-Out-Zertifikaten im Überblick

  1. Ask (Briefkurs): Soviel musst du beim Kauf pro Zertifikat zahlen
  2. Bid (Geldkurs): Soviel bekommst du beim Verkauf pro Zertifikat
  3. Hebel: Multiplikator / Faktor der prozentualen Kursbewegung
  4. Knock-Out: Ab diesem Kurs wird das Zertifikat wertlos
  5. Laufzeit: Fälligkeit oder endlos
Knock-Out-Zertifikate bei Trade Republic kaufen [Anleitung] - Trendbetter.de

Spread: Unterschied zwischen Kaufpreis (ask / Briefkurs) und Wert (bid / Geldkurs)!

Der Spread ist die gefährlichste Stolperfalle beim Kauf von Knock-Out-Zertifikaten!

Als Spread bezeichnet man die Differenz zwischen Bid (Briefkurs) und Ask (Geldkurs). Der Geldkurs ist der Aktienkurs, den man überall sieht. Allerdings kann man Aktien und Zertifikate selten genau für diesen Kurs kaufen. Denn die Plattformen und Anbieter wollen natürlich auch etwas verdienen. Deswegen gibt es neben dem Geldkurs den sogenannten Briefkurs, der die tatsächlichen Kosten beziffert.

Der Briefkurs ist in der Regel höher als der Geldkurs, so dass man immer mehr zahlt, als die Aktie eigentlich wert ist.

Die Höhe des Spreads hängt sowohl vom verwendeten Online Broker als auch vom Emittenten der Knock-Out-Zertifikate ab.

Je größer der Spread (Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs), desto weniger Gewinn machen wir.

Wenn der Briefpreis Ask wie im Video bei 10,61 Euro liegt und der Geldpreis Bid nur bei 10,56 Euro zahle ich pro Zertifikat 5 Cent zuviel. Angenommen ich kaufe 100 Zertifikate, habe ich schon mal 5 Euro Verlust.

Tipp: Vergleiche den Spread mit der OnVista-App und kaufe Zertifikate mit möglichst niedrigem Spread nur während der Börsen-Handelszeiten zwischen 9 Uhr und 17 Uhr. Nach Börsenschluss steigt der Spread bei den meisten Zertifikaten.

Hebel: Multiplikator des Profits

Die großen Chancen des Knock-Out-Zertifikats ist eine Vervielfachung des Profits mit dem sogenannten Hebel. Mit dem Hebel multipliziert man den prozentualen Gewinn und Verlust einer Aktie.

Wenn wir ein Knock-Out-Zertifikat mit Hebel 10 auf die Volkswagen-Aktie haben, nehmen wir jede Kursbewegung mal 10.

Je größer der Hebel, desto größer der Profit (oder Verlust).

Beispiel: Gewinnt die Volkswagen-Aktie 5%, beträgt unser Gewinn mit Hebel 10 stolze 50%! Verliert die VW-Aktie allerdings 5%, beträgt unser Verlust 50%.

Hebel und Spread hängen zusammen.

Je größer der Hebel, desto größer der Spread.

Knock-Out: Ab diesem Kurs wird das Zertifikat wertlos

Der Haken an Knock-Out-Zertifikaten ist, dass sie wertlos werden, wenn man eine gewisse Schwelle unterschreitet bzw. bei Short-Zertifikaten überschreitet.

Anders als Aktien, die nur bei einer Insolvenz wertlos werden, besteht bei Knock-Out-Zertifikaten die Gefahr, dass diese Knock-Out-Schwelle relativ schnell erreicht wird.

Online-Broker Scalable Capital></a>
<div style=Online-Broker Smartbroker></a>
<br style=

Je höher der Hebel, desto wahrscheinlicher der Knock-Out

Bei einem Hebel von 2 liegt die Knock-Out-Schwelle ungefähr 50% unterhalb des aktuellen Aktienkurses.

Beispiel: Wir kaufen ein Zertifikat auf die VW-Aktie beim Kurs von 213 Euro mit einem Hebel von 2 (siehe oben). Die Knock-Out-Schwelle liegt im Bereich zwischen 105 und 108 Euro. Sollte der VW-Kurs unter 105 Euro fallen, also rund 50%, wäre unser Zertifikat mit Hebel 2 um 100% gefallen und damit komplett wertlos. Das würde sich auch nicht mehr ändern, wenn der Aktienkurs sofort wieder steigen sollte. Einmal ausgeknockt, gibt es kein Comeback.

Um einem Knock-Out zuvor zukommen, sollte man sich ein Stop-Limit setzen, bei dem man das Zertifikat verkauft. Bei manchen Brokern kann man das Stop-Loss-Limit direkt einstellen und automatisch ausführen lassen, wenn der Aktienkurs einen gewissen Punkt erreicht. Trade Republic bietet leider keine Möglichkeit einen automatischen Stop-Loss auszuführen, so dass man seine Zertifikate immer selber gut im Blick haben sollte.

Laufzeit: Fälligkeit oder endlos

Von der Laufzeit eines Zertifikates hängen sowohl der Knock-Out als auch die Kosten ab.

Es gibt zwei Arten von Zertifikaten, die sich nach ihrer Laufzeit unterscheiden:

  1. Endlos Zertifikate (Open End)
  2. Zertifikate mit Fälligkeitsdatum

Die endlos Zertifikate laufen wie der Name schon sagt endlos und haben kein Ablaufdatum. Das hat zur Folge, dass dafür hohe Haltekosten entstehen, die auf Tagesbasis in den Kurs eingerechnet werden. Die Haltekosten pro Tag hängen von der Höhe der Investition ab. Als Faustregel kann man sagen, dass die Haltekosten pro Tag 0,1% der Investitionssumme ausmachen. Wenn wir 500 Euro investieren, kostet das Zertifikat jeden Tag 50 Cent.

Zertifikate mit einem festgelegten Fälligkeitsdatum werden an einem bestimmten Tag fällig und abgerechnet. Allerdings kann man auch jedes Zertifikat vor Ablauf verkaufen.

Fälligkeits-Zertifikate haben keine Haltekosten pro Tag und sind daher in der Regel günstiger als Open-End-Zertifikate. Allerdings ist der Knock-Out-Kurs bei ihnen meist näher am aktuellen Kurs, als das bei Open-End-Zertifikaten der Fall ist.

Je länger die Laufzeit (endlos), desto weiter entfernt der Knock-Out.

Je länger die Laufzeit (endlos), desto höher die Kosten.

Kosten für Knock-Out-Zertifikate bei Trade Republic

Neben dem Spread gibt es noch verschiedene andere Kosten, die beim Kauf von Knock-Out-Zertifikaten bei Trade Republic auf dich zu kommen. Aber keine Angst! Trade Republic ist in diesem Bereich einer der besten, transparentesten und günstigsten Anbieter von Knock-Out-Zertifikaten!

Wie bei (fast) allen Online-Brokern fällt bei einem Kauf von Knock-Out-Zertifikaten auch bei Trade Republic die sogenannte Orderprovision oder Ordergebühr an. Diese Gebühr wird sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf fällig und beträgt in der Regel bei Trade Republic nur einen Euro!

scalable capital gratis aktie

Zum Vergleich: OnVista verlangt mindestens eine Orderprovision von 5 Euro und Comdirect sogar 12,90 Euro PLUS Produktkosten für das Zertifikat durch den Herausgeber. So kommt je nach Investition, Hebel und Laufzeit des Knock-Out-Zertifikats schnell auf 20 bis 50 Euro Kosten pro Transaktion, was die Rendite stark belastet oder sogar komplett auffrisst.

Mit den Knock-Out-Zertifikaten von Trade Republic sparen wir langfristig sehr viel Geld im Vergleich zu anderen Online-Brokern.

Bei Trade Republic können wir Zertifiakte und Optionsscheine von den drei großen Anbietern HSBC, Citi und Société Generale kaufen.

Großer Vorteil der Knock-Out-Zertifikate bei Trade Republic ist, dass wir dort schon ab einem Ordervolumen von 25 Euro handeln können, während die meisten anderen Online-Broker ein Ordervolumen von 500 Euro oder mehr voraussetzen.