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Top-Aktien 2022 laut Jeffries [+ Bilanz 2021]

Jefferies hat seine Top-Aktienempfehlungen für 2022 veröffentlicht. Wir stellen diese vor und ziehen eine Bilanz der Jefferires Top-Aktien 2021.

Bilanz der Jeffries Top-Aktien 2021

Bevor wir uns die Top-Aktien 2022 anschauen, werfen wir einen Blick zurück ins Jahr 2020, als Jeffries seine Top-Aktien für 2021 vorgestellt hat. Wir ziehen eine Bilanz darüber, wie sich die Top-Aktien von Jeffries im Jahr 2021 entwickelt haben.

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  1. Facebook (+25%)
  2. Alphabet (+70%)
  3. Amazon (+7%)
  4. Snap (-2%)
  5. Carvana (+2%)
  6. Wix (-35%)
  7. Pubmatic (+25%)
  8. Match Grouo (-10%)
  9. Airbnb (23%)
  10. Lyft (-7%)

Im Schnitt schaffen es die 10 Top-Aktien 2021 auf eine Rendite von +9,8%.

Das ist solide. Aber schwach im Vergleich zu einigen anderen Werten:

  1. MSCI World ETF von iShares (+30%)
  2. S&P500 (+26%)
  3. Nasdaq Index (+23%)
  4. MSCI World Index (+20%)
  5. Dow Jones (+18%)
  6. Dax (+15%)

Wie wir sehen können, bringt Einzelaktien-Picking in der Summe nichts. Diversifikation ist der Tod der Rendite.

Nur eine Aktie in den Top10 von Jeffries hätte besser performt als der breite Markt: Alphabet.

Aber wer steckt schon sein gesamtes Geld in Alphabet? Man hätte es wirklich tun sollen…

Aber auf verschiedene Aktien zu setzen und zu denken, man wäre schlauer und besser als der Markt, funktioniert ganz selten.

Man wäre mit einem ETF auf den MSCI World, den S&P500 oder ein paar andere Indizes wesentlich besser gefahren.

Vor allem, weil Jefferies für 2021 hauptsächlich digitale US-Amerikanische Schmarotzer-Aktien empfohlen hat, die das Geld der Menschen weltweit kummulieren, in kaum einem Land Steuern zahlen, dortige Mitarbeiter ausbeuten (Amazon) und regionale Anbieter vom Markt drängen.

Kapitalismus hat für wohlhabende Länder und Menschen sicherlich Vorteile. Aber Facebook, Amazon, Airbnb und Lyft sind solche Schmarotzer-Aktien, die man aus ethischer Sicht nicht unterstützen sollte, egal wie lukrativ ein Investment scheint.

Wer es dennoch nicht glaubt, bekommt hier die Jeffires Top-Aktien für 2022.

Jeffries Top-Aktien 2022

Zu den neuen Top-Aktien von Jeffries aus dem Konsumsektor für 2022 gehören Callaway Golf (NYSE:ELY), Newell Brands (NASDAQ:NWL) und Bloomin‘ Brands (NASDAQ:BLMN).

Callaway Golf Aktie

„Wir sind der Meinung, dass der Markt die Übernahme von Topgolf noch nicht richtig eingeschätzt hat. Wir sehen die Möglichkeit, dass das kombinierte Unternehmen im Laufe der Zeit ein EBITDA von mehr als 1 Mrd. USD erwirtschaften wird, was unserer Meinung nach zu einer Aufwärtsentwicklung der Schätzungen und einer Ausweitung des Multiples führen wird.“

Newell Brands

„Wir sehen deutliche organisatorische Verbesserungen, die eine Beschleunigung des Kernumsatzwachstums bewirken. Da die Aktien mit dem 10-fachen EV/EBITDA gehandelt werden, sehen wir Spielraum für eine Ausweitung des NWL-Multiples aufgrund einer EPS-Erholung.“

Bloomin Brands

„Wir glauben, dass BLMN in der Lage ist, von positiven strukturellen Veränderungen in der US-Casual-Dining-Kategorie zu profitieren, wie z. B. Angebotsverknappung und Betriebseffizienz, und sehen ein EBITDA-Aufwärtspotenzial. Mit einem Kurs von 4,9x ’23E EBITDA sehen wir auch die Bewertung auf dem aktuellen Niveau als überzeugend an.“

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Sektoraussichten für 2022

Der S&P 500 (SP500) (NYSEARCA:SPY) ist nicht billig und wird im Jahr 2022 eine bescheidene Rendite erzielen und bis zum Jahresende auf 5.000 steigen, so das globale Strategieteam von Jefferies.

„Die Large-Cap-FAANG+M werden immer noch mit aggressiven Multiplikatoren gehandelt, der S&P 500 ohne FAANG+M wird jedoch mit einem PEG-Verhältnis nahe dem Einfachen gehandelt“, schreiben Equity Strategist Sean Darby und Quant Strategist Kenneth Chan. „Wir erwarten, dass die Renditen steigen werden, was die Bewertungen begrenzen wird.

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Jefferies ist mit Blick auf das nächste Jahr leicht optimistisch für US-Aktien. Im Hinblick auf die Sektorallokation werden die Sektoren Gesundheitswesen und Immobilien gestärkt, während die robusten Konsumausgaben als das angesehen werden, was die USA von ihren globalen Konkurrenten unterscheidet.

zyklische Konsumgüter (NYSEARCA:XLY) – Mäßig optimistisch.

„Steigende offene Stellen, höhere Löhne und eine deutliche Lockerung der Kreditbedingungen haben den Verbrauchern die Möglichkeit gegeben, Geld auszugeben. Paradoxerweise hat der Mangel an Autos und Häusern den Konsum gebremst, während einige dieser Güter erschwinglich sind.“

Gebrauchsgüter (NYSEARCA:XLP) – Mäßig bärisch.

„Der Sektor erlebte eine anständige Gewinnsaison … da die Umsätze positiv überraschten. Der Sektor litt im vergangenen Quartal unter sinkenden Gewinnrevisionen und rückläufigen Kurszieländerungen, was ihn zu einem relativen Verlierer gegenüber dem Großteil des S&P 500 machte.“

Energie (NYSEARCA:XLE) – Bullisch.

Die Gewinnrevisionen im Energiebereich waren „extrem stark. Das erstaunlichste Merkmal des S&P Energy Sector ist die Generierung von freiem Cashflow. Der US-Energiesektor hat die höchste FCF- und Dividendenrendite des S&P 500 mit der besten Gewinndynamik.“

Finanzwerte (NYSEARCA:XLF) – Bullisch.

Der Sektor wurde Anfang September hochgestuft. „Jede Verschiebung der US-Renditekurve nach oben würde die US-Banken begünstigen. Wir erwarten, dass die Erhebungen der Regierung und der Zentralbank bis zum dritten Quartal zeigen werden, dass die Kreditdaten nach oben gedreht haben.“

Gesundheitswesen (NYSEARCA:XLV) – Bullisch.

Der defensive Sektor „dürfte glänzen, wenn die Erzeugerpreise anziehen und sich die wirtschaftlichen Überraschungen abschwächen. Der Rückenwind nach Covid-19 wird die Erträge bis 2022 unterstützen. Der Sektor ist preiswert, während sich die Rentabilität verbessert – die Eigenkapitalrenditen liegen nahe ihren Höchstständen.

Industriewerte (NYSEARCA:XLI) – Bullisch.

Schwierigkeiten bei den Erträgen sind „unter dem Strich mit einem schwachen Ertragswachstum und einem ‚Herausschieben‘ der Wachstumsschätzungen wieder aufgetaucht … die hohe FCF-Rendite hat den potenziellen Druck auf den Drawdown verringert. Wir bleiben nervös optimistisch für die S&P 500-Industriewerte“.

Informationstechnologie (NYSEARCA:XLK) – Mäßig bärisch.

„Für unser Universum von IT-Unternehmen herrscht seit einiger Zeit ein Gefühl von ‚Hohe Bäume wachsen nicht in den Himmel'“, während „die Schwierigkeit darin besteht, zu entschlüsseln, ob die Leitindikatoren fallen und die Gewinnrevisionen einfach aufgrund des Mangels an verfügbaren Kapazitäten nachlassen. Wir würden nach wie vor die Halbleiterunternehmen gegenüber der Hardware bevorzugen, während wir die Auslastungsraten und die IT-Auftragseingänge im Auge behalten, um eine Abwärtsbewegung für die Gesamtgruppe zu erkennen.“

Werkstoffe (NYSEARCA:XLB) – Mäßig optimistisch.

„Die Tatsache, dass sich das Angebot als unelastisch erwiesen hat, hat zu einem Abschmelzen der Preise geführt. Fiskalprogramme im In- und Ausland haben die widerstandsfähige Preissetzungsmacht von unmodischen Sektoren wie Papier/Verpackung und Baumaterialien überlagert.“

Immobilien (NYSEARCA:XLRE) – Mäßig optimistisch.

„Die gängige Meinung besagt, dass höhere US-Zinsen die Performance von Immobilien hemmen würden. Dieser Zusammenhang bleibt bestehen, wird aber bis zu einem gewissen Grad durch unsere eigene Analyse kompensiert, die eine einzigartige Periode mit rekordverdächtigen Unternehmensgründungen und starken Dienstleistungspreisen hervorgehoben hat.“

Kommunikationsdienstleistungen (NYSEARCA:XLC) – Bearish.

XLC „hat sich einer guten Pandemie erfreut, aber die Art des Geschäftsmodells und der anhaltende Wettbewerb bedeuten, dass die Hinzufügung neuer Abonnenten oder ‚Augäpfel‘ von immer größeren Mengen neuer Inhalte begleitet werden muss.“

Versorgungsunternehmen (NYSEARCA:XLU) – Bearish.

„Nach einer Periode solider Aktienrenditen hat sich das Ertragsbild eingetrübt – Margendruck, Verzögerungen bei der Auslieferung von Aufträgen und idiosynkratische politische Risiken in China haben dazu geführt, dass sich die Prognosen nach den besten je erzielten Ergebnissen im zweiten Quartal 21 im Niemandsland befinden.

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